Sauer S404 „Fendt 1050 Vario“ Edition – Eine Kapitalanlage?

Eine Waffe als Kapitalanlage? Kann das funktionieren?
Bietet man auf eine Waffe um das Projekt DJV-Projekt „Netzwerk Lebensraum Feldflur“ zu unterstützen?
Oder ist diese Waffe einfach nur so ungewöhnlich und einzigartig, dass man sie einfach haben muss?

Die Auktion der Sauer S404 „Fendt 1050 Vario“ Edition wurde jetzt schon mehr als 105.000 Mal aufgerufen. Es gibt 82 Gebote und der Preis liegt, weniger als eine Woche vor Ablauf der Auktion, bei über 15.000 Euro.

Zugegeben, die Waffe ist ungewöhnlich und einzigartig:

und offensichtlich schießt sie auch gut:

Wie viele kleine Spielzeugtrecker für dieses Video wohl zerschossen wurde bis das 1 Euro Stück am oberen Rand getroffen wurde?

Ich bin gespannt auf den endgültigen Verkaufspreis. Nutznießer ist auf jeden Fall der DJV und die Auktionsplattform.

Brutvogelerfassung im Amt Neuhaus ist abgeschlossen

Zwischen April und dem vergangenen Freitag hat der Diplom Biologe, Herr Laske, im Auftrag der staatlichen Vogelschutzwarte im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Brutbestandserfassungen unserer Vogelwelt durchgeführt. Wir liegen im EU-Vogelschutzgebiet V37 Mittelelbe. Das Monitoring in den NATURA 2000 Gebieten soll unter anderem darüber Aufschluss geben ob die Qualität der Kulturlandschaft den Anforderungen der brütenden Vögel entspricht und wie sich die Zahl der Brutpaare entwickelt.

Das Monitoring-Gebiet ist auf dieser Karte zusehen. Zuletzt war Herr Laske im Bereich Neuhäuser Marsch / Dellien unterwegs.

Nähere Informationen, sowie Fragen und Antworten zu NATURA 2000 stellt die EU auf dieser Seite bereit.

Nächstes Jahr bekommen wir die Karte rechtzeitig vor der Zählung, so dass der Hegering vorab darüber informieren kann, dass sich Fremde Personen und Fahrzeuge im Revier aufhalten.

Brandenburg: Kampf gegen Wildschweine im Dorf geht weiter

Die oberste Jagdbehörde Brandenburgs hat zusammen mit den Bürgermeistern der Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow, mit der Wildökologischen Forschungsstelle Eberswalde und den örtlichen Jagdpächtern eine Gesprächsrunde eröffnet.

Wildschweine sorgen in den beiden Gemeinden immer wieder für Aufsehen. Deutschlandweit wurden in den sozialen Medien Bilder und Videos von großen Rotten gezeigt, die sich in aller Ruhe durch die Ortschaft bewegen und teilweise Schäden anrichten.

Die Jagd mit Pfeil und Bogen per Ausnahmegenehmigung ist vom Tisch. Nachdem die wichtigste Voraussetzung für die Genehmigung dieses Pilotprojekts fehlte, nämlich die Begleitung des Projektes durch eine wissenschaftliche Einrichtung, musste die OJB den Antrag ablehnen. Der Einsatz von Schusswaffen in bewohnten Gebieten bedarf immer einer Ausnahmegenehmigung und ist nur mit Einschränkungen möglich. Lärmbelästigung und Gefährdung von Leben und Eigentum ist der begrenzende Faktor. Jetzt sollen neue Wege gegangen werden:

  • Es soll in einer Situationsanalyse geklärt werden wo eine Bejagung möglich ist.
  • Weitere Jagdmethoden sollen geprüft werden.
  • Der Einsatz von „modifizierter Munition“ für kurze Schussdistanzen und Schalldämpfern soll geprüft werden.

Wird man den einen „Rambo“ finden, der eine Bache mit der Saufeder aus einer Rotte heraus erlegen möchte? Vielleicht.

Potsdamer neuste Nachrichten berichtete schon 2009 in einem Artikel über die Wildschweinplage. Da ist es zehn Jahre später sicher an der Zeit sich Gedanken über die Situation zu machen und zu überlegen wo überhaupt eine Bejagung möglich ist.

Für mich, als Ballistik- und Feuerwaffenexperten, ist die „modifizierte Munition“ besonders interessant. Ich frage mich, was der Arbeitskreis erreichen will. Möchte man den Lärm durch die Schüsse reduzieren oder will man die Gefahr durch Querschläger vermindern?

Querschläger kann man effektiv durch sogenannte „Sintergeschosse“ vermindern. Feinkörniges Metallpulver wird unter hohem Druck erhitzt, so wird das Geschoss geformt. Sintergeschosse zerbröseln beim Auftreffen auf harte Oberflächen in kleine Bestandteile. Es gibt aber zwei Probleme: 1. Zugelassene Geschosse gibt es nur in Kurzwaffenkalibern und 2. Ist das Blatt oder der Schädel eines Wildschweins zu hart für so ein Geschoss? Mit der Kurzwaffe im Ort Wildschweine erlegen? Das ist dann auch keine Jagd mehr sondern einfach nur noch Schädlingsbekämpfung. Die Genehmigung eines Schalldämpfers für eine Kurzwaffe dürfte in Deutschland zu einer großen Hürde werden.

Wenn es nur um die Reduzierung des Lärms geht ist die Langwaffe mit reduzierter Pulverladung optimal. Den Knall der expandierenden Pulverdämpfe an der Mündung kann man prima mit einem Schalldämpfer reduzieren. Den Überschallknall kann man nur durch ein langsam fliegendes Geschoss vermeiden. Der Schuss mit sogenannter Unterschallmunition ist nicht viel lauter als kräftiges Händeklatschen. Der Nachteil ist, dass die Energie des Geschosses erheblich abnimmt. Die Querschläger-Gefahr kann mit Unterschallmunition nicht gebannt werden.

Wie man sich auch dreht und wendet. Die Jagd in besiedelten Bereichen ist gefährlich und nur etwas für einen Fachmann. Unfälle und Schäden sind nicht auszuschließen und die Frage der Haftung muss vorher geklärt werden.

Erster ASP Fall in Deutschland?

Am vergangenen Sonntag (23. Juni) wurde am Strand bei Zinnowitz ein totes Wildschwein angeschwemmt.

Eine Urlauberin informierte die Kurverwaltung, die sich wiederum nicht zuständig fühlte. Der Bürgermeister wurde informiert, der informierte den Bauhof und dieser wiederum den örtlichen Jäger. Das ist die normale „Meldekette“ im Fall eines Stückes Fallwild.

Der Jäger hat das verendete Stück dann abgeholt und entsorgt.

So sollte es eigentlich nicht laufen! Schwarzwild kann recht gut schwimmen und so müsste man sich fragen, warum das Stück verendet ist und angeschwemmt wurde. In Polen sind im Juni wieder drei neue ASP Fälle gemeldet worden. Fallwild (Schwarzwild) mit unklarer Todesursache sollte, in Zeiten der näher rückenden Afrikanischen Schweinepest, der zuständigen Behörde gemeldet werden. Geeignete Proben (vor allem Blut, Lymphknoten, Milz, Lunge) sollten amtlich untersucht werden um die Todesursache abzuklären.

Insbesondere ein (zu flach) vergrabener Kadaver kann zur Verbreitung der ASP beitragen da austretende Körperflüssigkeiten mit dem Virus kontaminiert sind und von anderen Tieren weiter getragen werden. Wir Jäger können maßgeblich dazu beitragen die Seuche zu stoppen. Ignoranz hilft hier gar nicht!

Das Friedrich Löffler Institut informiert: ASP Erkennung beim Schwarzwild

Vorstoß zum Verbot von Messern

Die Saarbrücker Zeitung schreibt in einem Artikel vom 11. Mai, dass die Länder Niedersachsen und Bremen ein weitreichendes Verbot von Messern in der Öffentlichkeit anstreben. Als Grund für diesen Vorstoß wird ein gesunkenes „Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“ genannt. Das Niedersächsische Innenministerium wird mit den Worten zitiert: Niemand brauche ein Messer in Schulen oder im Bus. „Dies geht so aber noch nicht aus dem Waffengesetz hervor. Darum wollen wir das ändern“.

Die Reform des Waffengesetzes aufgrund der EU-Feuerwaffenrichtlinie ist immer noch nicht abgeschlossen und schon kommen die nächsten Änderungswünsche. Wenn jetzt Klingen ab 6cm Länge verboten werden sollen, dann geht es auch an die Taschenmesser. Ist das wirklich sinnvoll?

Zu diesem Vorstoß passt die Anweisung, die schon vor einiger Zeit an Polizisten gegeben wurde. Sie sollen Messer stärker kontrollieren und Verstöße schärfer ahnden. In der Dienstanweisung wurde auch darauf hingewiesen, dass Leatherman-Tools eine einrastende Klinge mit Einhandbedienung haben. Das klassifiziert die Multifunktionswerkzeuge die viele gern am Gürtel tragen als verbotene Waffe die bei Kontrollen zu beschlagnahmen ist.

Der Wolf: Jäger zeigen Politik und Umweltverbänden den Stinkefinger

Im 21. Jahrhundert hat der Wolf in Deutschland schon eine interessante Geschichte durchlebt. Schon 1996 tauchte der erste Wolf auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in der Muskauer Heide auf. Damals nahm die Öffentlichkeit kaum Notiz und der Entdecker musste sich vorwerfen lassen wohl doch nur einen großen Hund gesehen zu haben. Am 25. Januar 2000 berichtete dann die Berliner Zeitung von Trittsiegeln (wörtlich Pfotenabdrücken) im Schnee. Diese wurden am Uferschilf des Wotzensee in Brandenburg gefunden. Zu dem Zeitpunkt hatte das Wolfspaar in der Oberlausitz schon die ersten Welpen gezeugt. Im allgemeinen gilt das Jahr 2000 offiziell als Jahr der Rückkehr der Wölfe in Deutschland.

Jahrhunderte lang als Bestie verteufelt und vor inzwischen mehr als 130 Jahren in Deutschland ausgerottet. Nun war der Wolf zurück. Das wurde allerorts gefeiert. In Berlin und Brandenburg überschlugen sich die Zeitungen förmlich. Hit Herzchen und süßen Tierfotos wurde der Wolf „begrüßt“ und seine Rückkehr gefeiert. Die Erinnerungen an Märchen mit dem bösen und gefräßigen Wolf waren vergessen.

Ich kann mich noch sehr gut an eine Diskussion am Hubertustag im Jahr 2000 erinnern. Mit einem Förster aus einem Forstamt in Sachsen haben wir zu dritt über den Wolf philosophiert. Ausrottung, Rückkehr, Reproduktionszahlen, die Stellung der Naturschutzverbände bzw. der selbsternannten Wolfsschützer und -experten. Mein Fazit war damals: „Die Lage wird kippen. Wenn die Jäger schlau sind dann halten sie sich zurück und zeigen den „grünen“ bei Zeiten den Stinkefinger“.

Nun, die Lage ist gekippt. Der Wolf ist, genauso wie Eisbär Knut, ein Raubtier und kein Kuscheltier. Noch 2012 hat „Die Welt“ in diesem Artikel beschrieben, dass vom Wolf „nur in seltenen Fällen eine Gefahr für Schafe, Ziegen und andere Nutztiere ausgeht“. Schließlich besteht die Nahrung zu fast 97% aus Wild und nur zu einem Prozent aus Nutztieren. In weitläufigen Naturwäldern ist das sicher auch so. Inzwischen hat der Wolf gelernt, dass Schafe lecker sind und sich, anders als Wildschweine, nicht wehren.

Der Leitwolf GW717m ist wohl jedem, der sich mit Wölfen beschäftigt, ein Begriff. Plötzlich ruft selbst der NABU nach dem „bösen Jäger“. Die Probleme mit dem Wolf sollen mit der Büchse ausgeräumt werden. Dabei sind diese Probleme vermutlich „hausgemacht“. GW717m ist auf einem Truppenübungsplatz aufgewachsen. Er wurde vermutlich von Soldaten und Naturschützern gefüttert und 1000fach fotografiert. Er ist somit an Menschen gewöhnt und kann einschätzen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) möchte die rechtlichen Weichen jetzt so stellen, dass der Abschuss von Wölfen einfacher wird. Seiner Aussage nach ist es kaum möglich einen bestimmten Wolf zu identifizieren. Lies sagt: Man muss darüber nachdenken, die Erlaubnis zum Abschuss ohne individuelle Zuordnung zu ermöglichen. „Es geht nicht darum, das ganze Rudel auf einmal zu entnehmen, sondern einzelne Tiere, um danach zu sehen, ob sich die Situation damit verbessert“. Das klingt für mich so als würde er sagen: „Liebe Jägerin, lieber Jäger, du siehst ein Stück Rotwild – schieß es tot und schau dann einmal ob es Tier, Kalb oder Hirsch war“. So ein Nonsens! Aus Mecklenburg-Vorpommern klingt es ähnlich. Dort würde man am liebsten so vorgehen: Steht ein Rudel unter Verdacht vermehrt Nutztiere zu reißen möchte man so lange Wölfe aus diesem Rudel erlegen lassen bis keine Schafe mehr sterben.

Der Leitwolf GW717m ist schlau, die Niedersächsischen Jäger sind es offenbar auch und die Natur hilft ein bisschen. Mal ist es zu nass und dann wieder zu trocken um Fährten richtig lesen zu können. Fakt ist: Seit drei Monaten ist der Abschuss genehmigt und der Wolf lebt noch. Die Wolf-Schützer, die durch Wald und Wiesen laufen um den Wolf vor den Jägern zu vertreiben vergessen bei all ihrem Eifer, dass sie gerade jetzt im Frühjahr mit ihrer Anwesenheit viel Schaden unter den Wildtieren anrichten weil sie die Aufzucht des Nachwuchses stören.

Unter einigen Jägern geht Angst um. Angst um das eigene Leben, um die Familie und das Eigentum. Es werden Hochsitze angesägt und Drohungen ausgesprochen. Die Fronten zwischen den Jägern, die helfen wollen und den Wolf-Schützern sind verhärtet. Viele Jäger wollen GW717m aber gar nicht erlegen. Sie wollen ein Zeichen setzen und aufzeigen, dass die Jagd so viel mehr ist als mit einer Waffe durch den Wald zu rennen.

Unser Minister Olaf Lies (SPD) sagte gegenüber dem NDR: „Wir brauchen eine Grundlage dafür, dass uns die Revierinhaber, die Jagdpächter, die Jäger vor Ort als Partner zur Verfügung stehen“. Sein Ministerium will deshalb prüfen, „inwieweit wir rechtliche Möglichkeiten haben, die Jäger in diese Rolle zu versetzen“. Im Klartext bedeutet das: Die (Landes-) Regierung möchte uns Jäger zum Handeln verpflichten!

Es kommt genau so wie befürchtet. Obwohl Rotkäppchen und die Großmutter noch wohl auf sind muss der Wolf weg. Als ausführendes Organ sollen die Jägerinnen und Jäger verpflichtet werden. Wir sind ehrenamtliche Naturschützer und keine Handlanger falscher Politik! Wir opfern einen wesentlichen Teil unserer Freizeit und viel Geld dafür, dass es den wildlebenden Tieren (egal ob sie jagdbar sind oder nicht) gut geht. Dabei kümmern wir uns auch um Flora und Fauna. Wir sind keine schießwütigen Genossen, die das Blut der armen Kreaturen sehen wollen.

Liebe Politiker und liebe Wolf-Schützer. Ihr habt den Wolf in Deutschland haben wollen. Jetzt wird er euch überdrüssig und ihr ruft uns zur Hilfe? Nein! Seht zu wie ihr damit klar kommt. Solange ihr uns nicht etwas positiver seht oder uns wenigstens zuhört sind nur wenige von uns bereit zur Büchse zu greifen!

Gefunden: Vermisstes Mädchen aus Vellahn in Begleitung eines 18-Jährigen Österreichers

Nachtrag vom 4. Mai: Die seit dem 30. April vermisste 14-Jährige Laura Marie B. aus Vellahn hat sich Samstagvormittag (4. Mai) selbstständig bei der Polizei in Hamburg gemeldet. Auch ihr 18-jähriger Begleiter Matthias I. konnte von der Polizei Hamburg wohlauf aufgegriffen werden. Die Vermisstenfahndungen werden daher aufgehoben. Zum Hintergrund des Verschwindens ist noch nichts bekannt, die beiden sollen dazu jetzt durch die Polizei befragt werden.

Die Polizei fahndet weiterhin nach der seit Dienstag vermissten 14-jährigen Laura Marie Bennühr aus Vellahn. Den Erkenntnissen zufolge ist das Mädchen in Begleitung des 18-jährigen Matthias Inwinkl. Bei dem aus Österreich stammenden Inwinkl handelt es sich um einen Bekannten der 14-Jährigen, der ebenfalls vermisst wird. Weiteren Erkenntnissen zufolge sind beide am späten Dienstagnachmittag mit dem Zug von Boizenburg nach Hamburg gereist. Möglicherweise sind sie von dort aus in andere öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen und in unbekannte Richtung weitergefahren. Der genaue Aufenthaltsort der beiden Vermissten ist derzeit nicht bekannt. Aus diesem Grund hat die Polizei eine bundeweite Vermisstenfahndung eingeleitet. Bekannt ist indes, dass der 18-jährige Inwinkl als psychisch instabil gilt und sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet.

Die 14-jährige Laura Marie Bennühr ist 165 cm groß und schlank. Sie trägt mittelblondes, schulterlanges Haar und eine Brille. Sie ist mit einer schwarzen Kapuzenjacke und schwarzen Turnschuhen der Marke Adidas bekleidet. Zudem führt sie eine schwarze Sporttasche mit sich. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe! Hinweise zum Aufenthaltsort der vermissten Laura Marie Bennühr bzw. des 18-jährigen Matthias Inwinkl nimmt die Polizei in Boizenburg (Tel. 038847/ 6060) oder die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock unter dem Notruf: 110 entgegen.

Europawahl 2019: DJV veröffentlich „Wahlprüfsteine“

Die Zahl der Jägerinnen und Jäger nimmt stetig zu (in Europa gibt es inzwischen 7 Millionen) und somit steigen auch unsere Einflussmöglichkeiten. Zählt man Jäger und Sportschützen zusammen, da sich die Interessen ja teilweise überschneiden, kommt man auf stolze 12% der Wahlberechtigten. Würden wir an einem Strang ziehen könnten wir richtig etwas bewegen.

Wie vor jeder anstehenden Wahl befragt der DJV die Parteien zu jagdlichen Themen und veröffentlicht anschließend die Wahlprüfsteine.

Die Wahlprüfsteine sind eine gute Quelle der Information um sich vor Augen zu führen wie „eigene“ Partei zu den Themen der Jagd steht.

NDR Talk Show – 26.04.2019 22:00 Uhr – Falknerin Sandra Jung

Sandra Jung ist mit 26 Jahren Deutschlands jüngste selbständige Falknerin. In der Burg Greifenstein in Bad Blankenburg betreibt sie mit ihrem Freund eine eigene Falknerei.

Schaut euch diesen unglaublich tollen Beitrag an: NDR Talkshow

Hut ab und Waidmannsheil, Frau Jung!

obwohl Ihnen in manch kurzem Moment die Nervosität anzusehen war haben Sie sich prima geschlagen. Ich wünschte, dass alle Jäger, die sich ins Interview mit Journalisten wagen so gut vorbereitet wären. Auf jede Frage eine kompetente Antwort. Das kann nicht jeder. Etwas schade fand ich, dass Sie sich fast dafür entschuldigt haben, Jäger zu sein. Es ist doch ein Privileg sich zum Kreis der Jägerschaft zu zählen!

Der Jäger ist in Deutschland der einzige Naturschützer mit staatlicher Prüfung. Das und die Tatsache, dass wir uns mindestens alle drei Jahre einer Zuverlässigkeitsprüfung unterziehen bei der auch evaluiert wird, wie wir zum Grundgesetzt stehen, macht uns (aus meiner Sicht) zu Bürgern erster Klasse. Der Jäger sollte sich in der Öffentlichkeit nicht verstecken müssen. Positive Öffentlichkeitsarbeit ist das A&O. Die Leistung, die Jäger für die Allgemeinheit erbringen ist nicht zu unterschätzen und muss viel klarer dargestellt werden. Leider gibt es unter den Jägern, wie überall, auch schwarze Schafe. Das bedeutet aber nicht, dass die Mehrheit der Jäger nicht stets bemüht ist alles richtig zu machen und sich treu an Gesetzte zu halten.

Der Hegering ist eine Gemeinschaft, die sich der Hege des Wildes und der Pflege der Kulturlandschaft verschrieben hat. Wir wollen dem einzelnen Jäger bei seiner Tätigkeit mit Rat und Tat zur Seite stehen und mit Trainings und Fortbildungen unterstützen.

Wenn also Wünsche bestehen, was der Hegering zukünftig noch leisten kann bitte ich um Vorschläge.