Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring

Hallo zusammen,

hier die neusten Erkenntnisse des Wolfsmonitoring.

Aus aktuellem Anlass möchte ich Euch darüber informieren, dass einige Nutztierhalter die Risse nicht melden. Die persönlichen Gründen dazu können unterschiedlich sein. Jedoch entgehen damit dem Wolfsmonitoring der LJN wichtige Daten über zuwandernde Einzelwölfe oder neue Rudel, so dass dann belastbare Zahlen fehlen.

Aus dem OVG-Urteil gegen den Landkreis Dannenberg lässt sich entnehmen, dass sich keine besonderen wolfabwehrenden Zäune behördlich anordnen lassen.

Viele Grüße und
Waidmannsheil

Klaus Richter
Hegering Neuhaus

Sehr geehrte Wolfsberaterinnen,
Sehr geehrte Wolfsberater,

Hiermit informiere ich sie über die neuesten Erkenntnisse aus dem niedersächsischen Wolfsmonitoring:

– Neues Wolfspaar im Raum Ebstorf (LK Uelzen)
– Neues Wolfspaar im Raum Amt Neuhaus (LK Lüneburg)
– Wolfsrudel aus Eschede ist auf den Schießplatz Rheinmetall umgezogen (LK Celle und LK Uelzen) und wird umbenannt in Eschede/Rheinmetall
– Die Gebiete Bremervörde (LK Rotenburg-Wümme) und Bad Bodenteich (LK Uelzen) stehen nicht mehr unter Beobachtung

Somit sind aktuell 19 Wolfsterritorien in Niedersachsen bekannt: 14 Wolfsrudel, 4 Wolfspaare und 1 residenter Einzelwolf.
Im Anhang finden Sie die aktuelle Verbreitungskarte für Niedersachsen. Diese dürfen Sie für Präsentationen und ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Manipulation bedarf meiner ausdrücklichen Genehmigung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.wolfsmonitoring.com. Für weitere Fragen und Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Raoul Reding, MSc.
Wolfsbeauftragter

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Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
Schopenhauerstraße 21
30625 Hannover

Grenzüberschreitende Nachsuchen

Liebe Mitglieder,

mir wurde heute zugetragen, dass zwischen Frankreich und Deutschland ein Meilenstein in puncto Nachsuche genommen wurde. Der DJV berichtet in dem Artikel: Grenzüberschreitender Tierschutz, dass ein Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich zur grenzüberschreitenden Nachsuche geschlossen wurde. Dieses Abkommen ist das erste seiner Art, dass die Bundesrepublik mit einem Nachbarland schließt.

Wir sollten das zum Anlass nehmen in den Revieren untereinander noch viel enger zusammen zu arbeiten. Eine gute Nachbarschaft ist ein wertvolles Gut, dass schlussendlich auch dem Tierwohl und der Jagd zu Gute kommt.

Waidmannsheil wünscht
Florian Schäfer